Historisches Rittergut Etzdorf

 

Das Rittergut Etzdorf in seiner heutigen Form entstand etwa Mitte des 18. Jahrhunderts mit dem Erwerb und Umbau durch Friedrich Wilhelm I. und wurde später durch die Familie Schröder-Etzdorf vom ausgehenden 19. Jahrhundert an weiter entwickelt. Neben dem im Jugendstil errichteten Herrenhaus befinden sich hier zahlreiche Wirtschaftsgebäude aus Ziegelstein.

Unser Ziel ist es das Leben auf dem Land zu erhalten. Wir wollen die Vielseitigkeit des Landlebens an diesem besonderen Ort erlebbar machen. Wir haben uns fest vorgenommen, einen Beitrag zum Erhalt der historischen Bausubstanz und der ländlichen Region zu leisten. Mit neuen Visionen, mit Nachhaltigkeit und kreativen Ideen verfolgen wir entschlossen dieses große Vorhaben! Die Hofanlage bietet Platz für viele innovative Ideen.

Werden Sie ein Teil davon!

Geschichte der Hofanlage 

 

Die Geschichte Etzdorfs reicht bis in das 9. Jahrhundert zurück. Mit dem Erwerb des Besitzes Etzdorf durch Friedrich Wilhelm I. wurde die Hofanlage ab 1732 bis 1847 ein königlich-preußisches Gut. 1871 erwarb der königliche Amtmann Friedrich Schröder, Sohn einer bedeutenden Bremer Reederfamilie, das Gut. Seit 1934 war das Rittergut im Besitz von Dr. Max Schröder-Etzdorf. Dieser wurde wegen Kontakten zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus (sogenannter Reusch-Kreis) 1944 vor dem Volksgerichtshof angeklagt, entging aber einer Verurteilung durch das Regime. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es Schröder-Etzdorf während der kommunistischen Herrschaft das Gut als Ganzes zu erhalten. Es entging während der Bodenreform der Aufteilung und wurde Staatsgut. Sein erster Direktor wurde Max Schröder-Etzdorf. So konnte er seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. 1995 konnte Familie Hayessen, Verwandte von Max Schröder-Etzdorf, den Betrieb wieder in Familienhand zurückführen.